47. Bunter Abend (2015)

Ein bunter Reigen der Heiterkeit

47. Bunter Abend des DJK-SV Weng wieder voller Erfolg – Mitglieder zeigen vier lustige Stücke – „Engleder Schos“ wieder mit dabei

Dreimal ausverkauft waren die ersten Aufführungen zum 47. Bunten Abend des DJK-SV Weng im Madlsaal. Vorstand Thomas Larverseder führte durch den bunten Reigen, der mit dem Auftritt der Mädchen-Tanzgruppe „Diamonds“ des Sportvereins begann. Die Mädchen ernteten viel Beifall von den Zuschauern. Als Einheitzer für den Abend erzählte nach mehrjähriger Pause der Humorist „Engleder Schos“ trommelfellzerreißende Lachgeschichten.

Nach einer Pause zwecks Bühnenumbau ging es mit dem ersten Einakter „Die Preiskuah“ weiter. Die Hanni (Lisa Hauzenberger) erwartet ihr Gspusi Simmerl (Matthias Hausladen), der beim Ankommen zuerst auf den Obermoser Bauern trifft, der den Martl (Stefan Resch) erwartet, um dem seine Preiskuah Fanni zu verkaufen. Wie es halt so ist, gibt’s mit Hanni und Fanni Verwechslungen und letztendlich kauft der Simmerl die Preiskuah Fanni und der Martl bekommt die Hanni zur Frau.

Beim nächsten Stück „Oh je, da Opa“ geht die Oma (Tanja Häckl) vom Scheifelhof auf Kur. Auf diesem Hof verbringen Bauer Anton (Erich Hofbauer) und seine Resi (Elisabeth Kurth) ihr bescheidenes Dasein. Durch ein Schreiben der Kreisbehörde erfährt der Bauer, dass für Mägde und Knechte, die im Ruhestand sind, Beihilfe gezahlt wird. Da es solche auf dem Hof nicht mehr gibt, der Bauer das Geld aber gern hätte, muss der Opa (Gunther Drescher) herhalten. Die Zwei von der Kreisbehörde (Michael Strell, Josef Rieger) informierten sich vor Ort und verlieben sich prompt in Tochter Evi (Martina Ludwig) und den als Magd verkleideten Opa.

Beim „Tauben Michl“ ist der Bauer Michl (Hans Maier) schwerhörig und braucht ständig Unterhaltung. Dies ist die Aufgabe von Knecht Wastl (Günther Gottal), der dem Bauern so manchen Streich spielt. Auch der Freund von Tochter Anna (Christina Hauzenberger) gibt vor, taubstumm zu sein, um diese heiraten zu dürfen. Durch Zufall bekommt der Bauer wieder sein Gehör und kann alles hören, was die anderen über ihn sagen. Und sie bekommen einiges zurück – vor allem der Knecht Wastl.

Zu Finale steht „Die gute Partie“ auf dem Programm. Schreinermeister Lenz (Stefan Häckl) hat drei ledige Töchter und erhält einen Brief vom ehemaligen Nachbarn Richard (Michael Strell), der es in der Stadt zu einem reichen Geschäftsmann brachte. Heiratsabsichten täuscht er bei einem Besuch mit der Suche nach einer Haushaltshelferin vor. Die zwei älteren Töchter, die gebildete Lisa (Steffi Höng) und die lebenslustige Zenta ( Johanna Höglberger), streiten sich um den Heiratswilligen. Nach Verwechslungen mit Kartoffelhändler (Stefan Resch) und Buchvertreter (Peter Lintner) macht am Ende die Tochter Traudl (Martina Ludwig), welche in ihrer Jugend von Richard eine Blindschleiche unter die Bluse geschoben bekommen hat, doch noch den Fang ihres Lebens.

Wie sagte Vorstand Larverseder zur Einführung: „Wir haben eine gute Mischung von Laiendarstellern mit altbekannten Routiniers und neuen Talenten“, welche immer wieder während Stücken und besonders nach jedem Ende herzlichen bis frenetischen Beifall für ihre schauspielerischen Leistungen ernteten. Die Regie führten wie schon in den letzten Jahren Johann Höglberger und Tanja Häckl und die Souffleuse Syntya Sedlmeier war eigentlich immer arbeitslos, da sie nicht einsagen musste. Das zeigt, dass die monatelangen Proben nicht umsonst waren.